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Kursbeschreibung
Das Modul führt in die Umweltgovernance ein, also in die unterschiedlichen Prozesse, Akteure und Institutionen, die zur Entscheidungsfindung in Umweltfragen beitragen. Zunächst wirft das Modul einen Blick auf die zentralen Konzepte und den Kontext von Umweltgovernance und den Zusammenhang mit der Umweltplanung. Es werden zentrale Analysedimensionen wie Akteure, Macht und Instrumente der Umweltgovernance vermittelt. Im Anschluss werden die Phasen umweltpolitischer Prozesse vertieft und anhand konkreter Fallbeispiele beleuchtet. Der Fokus liegt hierbei auf aktuellen Chancen und Herausforderungen in der Umweltgovernance und auf einer kritischen Reflexion des Gelernten. Dafür werden ebenfalls die Eigenheiten von Umwelt-Governance erlernt, da diese von verschiedenen Akteuren geprägt ist, sowie sektorenübergreifend und auf verschiedenen politischen Ebenen stattfindet. Der letzte Teil des Moduls wirft einen Blick auf Politikwandel und Perspektiven der sozial-ökologischen Transformation.
Lernziele
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage:
- Governance-Konzepte zu definieren und ihre Relevanz für die Umweltplanung kritisch einzuordnen.
- Akteure, Machtverhältnisse und Ressourcen in Prozessen der Umwelt-Governance zu identifizieren und zu analysieren.
- Politische Prozesse der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik zu beschreiben, eigene Beispiele zu veranschaulichen und in ihren Governance-Kontext einzuordnen.
- Besondere Herausforderungen der Umwelt-Governance (Partizipation, Politikintegration, Multi-Level-Perspektive) zu erklären und ihre Bedeutung für aktuelle Politikfelder zu diskutieren.
- Politischen Wandel und Transformation aus policy-theoretischer und sozio-technischer Perspektive zu beurteilen.
- das Gelernte sowie den eigenen Lernprozess zu reflektieren und gemeinsam ein kollaboratives Lernumfeld zu gestalten.
- Trainer/in: Lea Findeis
- Trainer/in: Nicolas Jager
- Trainer/in: Mehrab-e-Ahmad Mehrab-e-Ahmad
- Trainer/in: Kamila Rojas Ramirez
Kursbeschreibung
Grundsätzlich besteht ein breiter gesellschaftlicher Konsens für Klima- und Naturschutz. Die Umsetzung vor Ort löst jedoch immer wieder Konflikte aus, ob um Wind- und Solarkraftanlagen, Wasservorkommen oder die Nutzung des öffentlichen Raums im Urbanen. Welche Konfliktdynamiken können in Kommunen beobachtet werden, und wie kann wirksam mit diesen Konflikten umgegangen werden?
Der Kurs beschäftigt sich mit lokalen Konflikten im Klima- und Naturschutz und bereitet gezielt auf das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen der Abschlussarbeit vor. Im Zentrum steht die empirische Analyse eines selbstgewählten kommunalen Falls, den die Studierenden einzeln oder zu zweit bearbeiten.
Zu Beginn des Kurses werden zentrale theoretische Perspektiven erarbeitet, darunter Ansätze zu Rechtspopulismus und -extremismus, konkreten lokalen Konfliktdynamiken, und Beteiligungsprozessen. Die Kommune dient dabei als Analyseeinheit, in der politische Prozesse, Verwaltungshandeln und zivilgesellschaftliche Mobilisierung empirisch untersucht werden.
Ein zentrales Element des Seminars sind regelmäßige Paper Clubs, in denen die Studierenden wissenschaftliche Artikel vorstellen und die Diskussion dazu anleiten. Im Laufe des Semesters arbeiten die Teilnehmenden kontinuierlich an ihrem eigenen Forschungsprojekt mit selbstgewähltem Schwerpunkt und tauschen sich in Feedback-Gruppen aus. Methodische Inputs u.a. zu Dokumentenanalyse, qualitativer Inhaltsanalyse mit MaxQDA und wissenschaftlichem Schreiben begleiten diesen Prozess.
Der Kurs folgt einem forschungsorientierten, reflexiven und kollaborativen Lernansatz. Am Ende steht eine eigenständige wissenschaftliche Hausarbeit im Format einer qualitativen Fallstudie.
- Trainer/in: Lea Findeis
- Trainer/in: Lea Findeis
- Trainer/in: Nicolas Jager
- Trainer/in: Mehrab-e-Ahmad Mehrab-e-Ahmad
- Trainer/in: Kamila Rojas Ramirez