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Cours

Archive sind keine neutralen Materialsammlungen, sondern codieren, sortieren und transformieren das in ihnen Aufbewahrte. Neben Exkursionen zu unterschiedlichen Archiven wird sich das Lehrforschungsprojekt vertiefend mit dem Archiv der Akademie der Künste in Berlin auseinandersetzen. Ihre beispielhafte räumliche Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung spiegelt sich in den Biographien ihrer Mitglieder und macht sie zur idealen Fallstudie für die künstlerische Forschung. Der Zusammenhang zwischen Architektur und Archiv wird mit Methoden der Raumforschung, Oral History und Archivtheorie untersucht.

Im Modul Bildende Kunst steht in diesem Semester eine künstlerische Wahrnehmung von flüchtigen Orten im Zentrum. Wie können temporäre städtische Veränderungen mittels künstlerischer Handlungen wie Rauminstallationen oder Performance sichtbar gemacht werden? Flüchtige Architekturen, ephemere Räume, temporäre Nutzungen prägen unseren städtischen Raum. Wir nutzen performative Handlungen und skulpturale Interventionen um Wahrnehmungsprozesse zu intensivieren.

Wilde Archive

Wie kann ein wildes, künstlerisches Archiv aus/als eine(r) Untersuchung des urbanen Raumes entwickelt werden? Anhand der Themenfelder:  STADT ALS GEBAUTES ARCHIV, Ausgraben und Horten, Found Footage und Meme sowie Kontextualisierung/Dekontextualisierung von  Bildersammlungen, wird ein eigenes wildes Archiv realisiert.


Pflichtmodul 6.2 Bildende Kunst
5 SWS | 6 LP


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