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Kurslar
- Trainer/in: Johanna Hoerning
The seminar investigates deportation as a sociologically significant form of forced mobility and as a constitutive element of contemporary migration and border regimes. It introduces students to central theoretical approaches to deportation in relation to state power, citizenship, deportability, nationalism, race, crimmigration, coloniality, and global inequality. In addition, the seminar engages comparative empirical research on deportation practices, protest against deportation, and the post-deportation experiences of affected individuals and communities. The course places particular emphasis on global and international comparison and enables students to connect conceptual reflection with empirical analysis.
- Trainer/in: Johanna Hoerning
- Trainer/in: Malte Paul Uecker
Nachbarschaft als Ausgangspunkt gesellschaftlichen Wandels – Nachbarschaften und Krieg (6 LP)
Die Mieten sind teuer und Hotels lösen Clubs ab. Du bist online gut vernetzt, aber kennst deine Nachbar:innen kaum?
Auf der ganzen Welt schließen sich Nachbar:innen zusammen – manche zapfen sich illegal Strom, manche bauen Gemeinschaftshäuser, manche verteidigen Lützerath. Manche sind geprägt von ihrer ländlichen Umgebung, andere wollen die Stadt zurückerobern. Ihre Ziele sind unterschiedlich, aber letztlich suchen sie alle jenseits starrer Revolutionstheorien nach dem kleinsten Baustein für gesellschaftlichen Wandel: Gegenmacht vor Ort.
Wir möchten in unserer Projektwerkstatt der nachbarschaftlichen Selbstorganisation in Stadt und Land auf den Grund gehen. Welche Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge haben Initiativen gemacht? Was unterscheidet ihr Selbstverständnis und die Nachbarschaften, in denen sie aktiv sind?
Aufgrund der weltpolitischen Entwicklungen der letzten Jahre wollen wir besonderen Fokus auf Nachbarschaften im Kontext des Krieges legen. Wie können Nachbarschaften in der Antikriegsbewegung aktiv sein, wie können sich Nachbarschaften in aktiven Konfliktgebieten zum Selbstschutz organisieren und was können sie nach einem Krieg leisten?
Nach einer kurzen theoretischen Einführung beginnen wir die Suche nach eigenen Antworten, führen Untersuchungen in Nachbarschaften durch, sprechen mit Mitgliedern internationaler Nachbarschaftsorganisationen und entwickeln gemeinsam Theorie und Praxis.
Die Projektwerkstatt wurde ursprünglich von Jabora, Malte und Linus aus unseren Fächern Soziologie und Stadtplanung heraus konzipiert. Aktuell wird sie nur von Linus geleitet (ich bekomme vermutlich im Laufe des Semesters noch Unterstützung).
Studierende aller Fächer sind herzlich zur Teilnahme eingeladen Es gibt keine theoretischen Voraussetzungen, ihr seid alle Nachbarinnen und Nachbarn!
Die Projektwerkstatt findet in Präsenz, auf Deutsch, im 2-Wochentakt, in 4-stündigen Blöcken (wir werden ausreichend Pausen machen!) statt. Schaut euch dafür gerne den Seminarplan genau an (wird demnächst hochgeladen).
- Trainer/in: Leonie Maria Abt
- Trainer/in: Linus Benedikt Schiedermair

Kurs: SRP BA Projekt sozialverträgliche Klimaanpassung Hertzbergplatz
Dozentin: Theresa Adenstedt (Raumsoziologie)
Zeit: dienstags 12-16 Uhr
Weitere Informationen folgen.
- Trainer/in: Theresa Adenstedt
- Trainer/in: Tony Uwe Weggen
Das Lehrforschungsprojekt widmet sich Konflikten um Abschiebung in Deutschland. Im Zentrum steht die Frage, wie Abschiebungen in öffentlich, politisch und institutionell diskursiv verhandelt, legitimiert und kritisiert werden. Nach einer theoretischen und methodischen Einführungsphase entwickeln die Studierenden in Kleingruppen ein eigenes qualitatives Forschungsprojekt, für das sie von der Kooperation mit dem Forschungsprojekt von Prof. Hoerning/Prof. Mau im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Refiguration von Räumen“ profitieren können. Die letzten Sitzungen dienen der gemeinsamen Auswertung und vergleichenden Interpretation der Ergebnisse. Die Verschriftlichung erfolgt in Form eines Forschungsberichts in der vorlesungsfreien Zeit.
- Trainer/in: Johanna Hoerning